Aktuelles

 

 

DB: Laut und auch noch unwirtschaftlich!

Die Politik erklärt seit Jahrzehnten und aktuell mit Vehemenz, dass mehr Güterverkehr von der Strraße auf die Schiene müsse. Ohne Plan und ohne tatsächliche Veränderung, wie wir schon oft geäußert haben.

Dazu "passt" frisch der Bericht der Wirtschafts-Woche
"Krise auf der Schiene":

 

 

 

SBB baut derzeit ersten innovativen Güterwagen um - 5L-Zug

 

Die Schweizer machen im leiseren Güterverkehr weitere Fortschritte und setzen weiter Zukunftsmaßstäbe, von denen Deutschland nicht einmal träumt.

 

Der erste "Güterwagen der Zukunft" der SBB Cargo wird zurzeit umgebaut. Mitte 2017 soll eine vierjährige Testphase mit 16 umgebauten Zügen starten.

 

Statt der bisherigen Klotzbremsen werden beim "5L-Zug" Scheibenbremsen eingebaut, auch bekommen die Radsätze einen Schalldämpfer. Dies führt auch gegenüber der überwiegenden Mehrzahl von Güterwagen, die kürzlich lärmsaniert und mit Komposit-Bremssohlen (K-Sohlen) ausgestattet wurden, nochmals zu einer deutlichen Lärmreduktion von 5 bis 10 Dezibel - der "Güterwagen der Zukunft" soll nicht mehr wesentlich lauter als ein Personenzug sein.

 

http://www.bahnaktuell.net/?p=142127


http://www.bahnaktuell.net/BA2/wordpress/wp-content/uploads/2017/01/2017-01-11-SBB-G%C3%BCterwagen-der-Zukunft-mittel.png


http://mailing.sbb.ch/inxmail1/d?q000q7oi00e30i00d0000000000000000iynjoji1053


http://blog.sbbcargo.com/21587/der-weg-zum-neuen-gueterwagen-ist-lang/
 
Wenn die Innovationen nach Probezeiten von ca. 4 Jahren gelingen, wird die Schweiz diese auch exportieren. Die Bürgergruppe Kirchseeon kommentiert dazu richtig:

In Europa werden pro Jahr nur zwischen 7000 und 15000 Güterwagen gebaut - bei einem Bestand von etwa einer halben Million Waggons. Die Investitionen für Innovationen müssen daher über sehr kleine Stückzahlen refinanziert werden, was die neuen, innovativen Waggons teuer macht - es gibt daher für die Wagenhalter keinen wirtschaftlichen Anreiz, vorzeitig Neufahrzeuge zu kaufen. Hinzu komme die Lebensdauer der Neufahrzeuge von 30 bis 40 Jahren, was einen sehr langen Innovationszyklus mit sich bringe. Ausserdem müssten alle technischen Neuerungen so beschaffen sein, dass sie einen Einsatz der Flotten in ganz Europa ermöglichen
("Henne-Ei-Problem").

 

Fazit:

Technische Lösungen zur Lärmminderung gibt es viele, aber es gibt keine wirksamen Anreizsysteme für eine rasche Transformation der gesamten Flotte. So ist abzusehen, dass in 2 Jahrzehnten der gesamte Straßenverkehr klimafreundlich und leise(r) entweder elektrisch oder mit Wasserstoff fährt, die Eisenbahn aber weiterhin ein gewaltiges Lärmproblem haben wird, von der fehlenden Wirtschaftlichkeit des Gesamtsystems Eisenbahn ganz zu schweigen.

 
Die Bestätigung unserer Beobachtung:

Die deutsche Politik und das Bahnmanagement schauen weg, andere haben längst die Führung übernommen und bei uns fährt die Eisenbahn (und nicht nur diese) dem Chaos entgegen.

 

 

 

 

Die nachstehende E-Mail-Schreiberin studiert Informationsmanagement und ist Project-Assistant. Wir unterstützen das Anliegen einer solchen Umfrage und empfehlen die Teilnahme, die einfach ist und nur zwei Minuten kostet.

 

Gesendet: Dienstag, 27. Dezember 2016 um 16:41 Uhr
Von: Evaetzkorn@gmail.com
An: mail@bin-gegenlaerm-vg-linz.de


Guten Tag,

Ich führe im Rahmen meiner Masterarbeit eine Befragung zum Thema Bahnlärm durch. Wäre es möglich, dass Sie den Link zur Umfrage mit einem kleinen Text auf Ihrer Seite veröffentlichen?

Ich bitte um Teilnahme an meiner Umfrage zum Thema Bahnlärm, dem Nutzen von Schallschutzmaßnahmen und den gesundheitlichen Auswirkungen von Bahnlärm.

https://www.umfrageonline.com/s/Bahnlaerm

Vielen Dank!

Eva Etzkorn
Evaetzkorn@gmail.com

 

 

 

 

Nachstehend ein Schreiben des Bundesverkehrsministers an die Koalitions-Fraktionen im Bundestag, das von MdB Erwin Rüddel übermittelt wurde.

Wir werden sehen, was aus den erneuten Versprechungen wird.

Vorstand

 

 

 

 

 

 

 

Tunnel-Alternative
Beteiligen Sie sich an der Petition!

 

 

 

Spruch des Tages:

Kommentar in der Welt:
Sankt Florian und der Güterzug

MdB Sawade am 29.01.2016 im Bundestag: "Bei der Mitgliederversammlung des Verbands Deutscher
Verkehrsunternehmen in dieser Woche wurde daran erinnert, welche letzten Innovationsdurchbrüche es im Schienengüterverkehr bei der Bahn gab: 1903 kam die durchgehende Druckluftbremse bei Güterzügen zum Einsatz. Ab 1911 wurde dann auf elektrische Traktion umgestellt. Diese ist übrigens bis heute noch nicht zu 100 Prozent umgesetzt."

 

 

 

 

 

 

 

Spruch des Tages:

Was ist der Unterschied zwischen VW und der Bahn?

Keiner, VW manipuliert mit Software die Schadstoffwerte

und die Bahn mit Software die Lärmwerte.

 

 

 

 

Unser Mitglied Gunter Lannert, Erpel, hat die richtigen Zeilen an das Eisenbahnbundesamt geschrieben. Die EBA-Antwort ist wie gewohnt "Witschi-Watschi".

 

Lärmkarte

Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat im Rahmen einer zweiten Stufe der Umgebungslärmkartierung für 16.500 Strecken-km des bundesweiten Schienennetzes eine Umgebungslärmbestandsaufnahme gemacht. Die Erhebung umfasst alle Ballungsräume mit mehr als 100.000 Einwohnern sowie Haupteisenbahnstrecken mit einem Verkehrsaufkommen von über 30.000 Zügen pro Jahr. Diese Lärmkartierung im EBA gehört zu den größten europäischen Geodatenprojekten der letzten Jahre.

>>>hier ansehen >>>

Der nachstehende Ausschnitt zeigt unsere engere Region

Bad Honnef – Linz – Bad Hönningen.

 

 

Die Verkehrsministerkonferenz hatte sich ja gegen Tempolimits und Nachtfahrverbote für laute Güterwaggons ausgesprochen. Aber nicht einstimmig. Nachstehend eine Initiative von vier Bundesländern bei Minister Dobrindt.

 

Der Brief an den Bundestags-Verkehrsausschuss wurde an dessen 82 Mitglieder verschickt, und der zuständige Minister Dobrindt hat die Unterlagen ebenfalls erhalten.

 

 

 

 

 

Koalitionspapier zwischen CDU/Bündnis 90-Die Grünen, Hessen, mit den entsprechenden Passagen zum Bahnlärm im Rheingau/Mittelrheintal.

 
Schutz vor Bahnlärm im  Mittelrheintal

 
Ziel beider Parteien ist eine Entlastung im Mittelrheintal.

 
Die Länder Hessen und Rheinland-Pfalz haben gemeinsam im Jahr 2010 ein 10-Punkte Programm „Leises Mittelrheintal“ auf den Weg gebracht, in dem die wichtigsten Maßnahmen zusammengefasst sind, die zu einer Entlastung der Lärmproblematik an den Bahnstrecken im Rheintal beitragen sollen. Dieses Programm wird durch die Hessische Landesregierung weiter fortgeführt.
 
Wir setzen uns für eine Alternativstrecke für den Schienengüterverkehr im Mittelrheintal auf Grundlage der Korridorstudie ein. Städte und Gemeinden sollen bei der Aufstellung von Lärmaktionsplänen unterstützt werden, indem wir ihnen die Möglichkeiten für lärmmindernde Maßnahmen im Verkehr aufzeigen.
 
Wir werden uns beim Bund und bei der Deutsche Bahn AG intensiv dafür einsetzen, dass sie sich an Maßnahmen zur Reduzierung des Bahnlärms im Mittelrheintal maßgeblich beteiligen.
 
In der mittel- und langfristigen Perspektive sollen hierzu die Ergebnisse der seitens des Bundesverkehrsministeriums in Auftrag gegebenen „Korridorstudie“ abgewartet und nach Vorlage zeitnah geprüft werden.
 
Zur möglichst baldigen Entlastung sollen die derzeitigen technischen Optionen bei der Lärmreduzierung soweit wie möglich zum Einsatz kommen.
 
Hierzu gehören u.a. die Umrüstung auf LL-Sohlen und Verbesserungen am Gleisbett. Beide Parteien unterstützen die seitens der neuen Bundesregierung geplante Initiative auf europäischer Ebene für ein ab dem Jahr 2020 zu  erlassendes EU-weites Einsatzverbot für laute Güterwagen sowie für ein EU-Programm zur Förderung  der Umrüstung lauter Güterwagen.
 
Zur möglichst baldigen Entlastung sollen zusammen mit dem Bund weitere Konzepte entwickelt werden, um den Güterverkehr auf die Bundeswasserstraßen zu verlagern.
 
Diese Maßnahmen sollen auch an anderen hochbelasteten Strecken des Güterverkehrs in  Hessen umgesetzt werden.
 
Zur Förderung der Verknüpfung von Lkw und Schiene (kombinierter Verkehr) wird das Gleisanschlussprogramm für Unternehmen erneut aufgelegt.

 

 

 

 

Unsere Mail-Aktion an die Politiker:

Beispiel-Aktivitäten anderer BI's

 

Wenn Sie das untere Bild anklicken, können Sie alle 4 Seiten der Resolution ansehen.

 

 

Einladung